
Nuklearmedizin ist die Darstellung von Stoffwechselvorgängen. Im Gegensatz zur Radiologie, in der man in erster Linie die Struktur der Organe darstellt, ist die Nuklearmedizin eine „funktionelle“ Bildgebung!
Es werden sehr schwach radioaktive Substanzen, in der Regel über eine Vene am Arm, gespritzt und dann Aufnahmen der entsprechenden Körperregion oder des ganzen Körpers angefertigt. Je nach Untersuchung werden Aufnahmen direkt nach der Injektion und/oder zu späteren Zeitpunkten angefertigt. Die Aufnahmen dauern zwischen 5 Minuten und ca. 50 Minuten. Die Untersuchung wird an einer so genannten Gammakamera durchgeführt, ein offenes Gerät, das aus zwei großen Blöcken, die an einer Haltevorrichtung angebracht sind, besteht.
Selbst für Patienten die Platzangst haben, sind die Untersuchungen in der Nuklearmedizin meist unproblematisch! Allergien oder Nebenwirkungen gegen die verabreichten, schwach radioaktiven Substanzen, treten praktisch nicht auf.